The Lobster

31. Dezember 2016 at 17:49

 

 

© Picture House Entertainment/A42

 

 

 

„We dance alone. That’s why we only play electronic music.“

 

 

 

David wird von seiner Frau für einen anderen Mann verlassen. Das Problem hierbei: er lebt in einer nicht allzu fernen Zukunft, in der Singles nicht toleriert werden. Wird ein Mensch verlassen oder stirbt sein Partner, dann muss dieser sich in ein Hotel voller anderer Verlassener begeben. Dort hat der Betreffende dann 45 Tage Zeit, einen neuen Partner zu finden, doch gelingt ihm dies nicht, dann wird er in ein Tier seiner Wahl verwandelt und in der Wildnis ausgesetzt…

 

So geht es zu in der dystopischen Welt, die der griechische Regisseur Yorgos Lanthimos für rund zwei Stunden Dauer mit seinem ersten englischsprachigen Film auf der Leinwand entwirft: wer keinen Partner hat, wird dazu gezwungen, sich einen zu suchen. Alleinstehende werden nicht geduldet, ausgegrenzt, interniert. Seine Vision der modernen Gesellschaft ist völlig auf Paarstrukturen ausgelegt, der Hauptaugenmerk bei der Partnersuche liegt auf rein oberflächlichen Merkmalen und das einzelne und somit vielleicht freiere Individuum bekommt dort keinen Raum mehr zur Entfaltung. Gefühle spielen, wenn überhaupt, nur noch eine maximal untergeordnete Rolle und auch die Kommunikation untereinander ist lediglich auf reine Zweckmäßigkeit ausgelegt. Seine Herangehensweise ist dabei die gleiche wie noch bei seinem Film Dogtooth (2009), wenn er sich einem gesellschaftskritischen Thema annimmt und dieses in einem überspitzten Mikrokosmos wie unter einem Vergrößerungsglas weiterspinnt, dreht und wendet. Angetrieben von den Erzählungen einer Stimme aus dem Off, durch die der Film beinahe schon den Charakter einer Literaturverfilmung bekommt, zieht uns Lanthimos immer tiefer und tiefer in seine skurrile, befremdliche wie gleichsam vertraute und seltsam kühle Welt, erklärt Regeln und Mechanismen und erlegt sie seinen Figuren auf, ohne das diese jemals ernsthaft hinterfragt werden, und seien sie noch so bizarr. Und das wirklich absurde bei all diesen Abstrusitäten ist: beschließt David erst einmal kurz vor Ablauf seiner Frist zu fliehen, trifft er schließlich im Wald auf eine Gruppe von aussätzigen Singles, die sogenannten Loner, die auch von den Bewohnern des Hotels mit Betäubungsgewehren gejagt werden. Jeder Abschuss bedeutet einen zusätzlichen Tag im Hotel.  Die Loner jedoch haben ihre ganz eigenen, nicht weniger drastischen Regeln, das Individuum und seine Entfaltung stehen hier über allem, jeder für sich. Flirten, Küssen, sich verlieben oder gar Sex sind verboten und stehen unter drastischen Strafen. Hier trifft David auch auf eine Frau, verkörpert von der wundervollen Rachel Weisz, in die er sich ironischerweise letztlich verliebt und erneut die Flucht planen muss. Der vermeintliche Ausweg entpuppt sich als kaum weniger schrecklicher Albtraum. Natürlich zeigt uns Lanthimos mit The Lobster letztlich eine Allegorie auf bestimmte Teile der modernen Gesellschaft und nutzt seinen absonderlichen Plot für eine vielschichtige Reflexion über das heutige Paarverhalten und die Liebe in unseren schnelllebigen Zeiten. Über Online-Dating, Tinder, Lovoo und Konsorten, eine Welt voller Matches, voller Oberflächlichkeiten, voller Angst vor dem Alleinsein. Lanthimos führt uns vor, wie wenig wir mit uns selbst zu Recht kommen, wie schwer es heutzutage fällt, sich als (glücklicher) Single aufrichtig definieren zu können. Partnerschaft um jeden Preis, koste es was es wolle, und seien es die individuellen Freiheiten, nur um nicht allein sein zu müssen. The Lobster ist vor allem ein Film über das Arrangieren mit Umständen, die nicht zu einem gehören, über das gefallen wollen, anstatt gemocht zu werden, über das Abstreifen grundlegender Elemente der eigenen Persönlichkeit, eingetauscht gegen bequeme wie hohle, allenfalls oberflächliche Charakteristika. So humorvoll wie zynisch macht Lanthimos seinem Zuschauer die Korrelation zwischen Selbstdarstellung und Außenwahrnehmung geradezu überdeutlich, treibt sie auf die Spitze, bleibt aber dennoch am Kern ohne es ins Lächerliche zu ziehen oder sich darüber abfällig lustig zu machen.

 

The Lobster ist auch irgendwie exemplarisch für das vergangene Kinojahr 2016: es gab sie durchaus, die Perlen der Filmlandschaft, aber man musste sich schon die Mühe machen, diese auch zu entdecken. Yorgos Lanthimos hat mit seinem jüngsten Werk eine herrlich absurde wie zutiefst wahre Parabel auf die Liebe im modernen Zeitalter abgeliefert, die mich nachhaltig beeindruckt hat, die lange in meinen Gedanken Nachklang fand und die zweifellos noch lange von Bestand bleiben wird. The Lobster ist klug, düster, skurril, wunderschön, dramatisch, grausam, witzig, verrückt, schmerzhaft und zutiefst ehrlich und ließ mich ziemlich sprachlos zurück. Eine unbedingte Empfehlung!

 

9 von 10 Tieren im Wald

 

 

 

 

Hardcore (Henry)

29. Dezember 2016 at 16:22

 

 

© STX Entertainment

 

 

 

„Like my father always said, a grenade a day keeps the enemy at bay.“

 

 

 

Henry erwacht in einem Labor aus dem Koma und bekommt von einer jungen Frau erzählt, er wäre knapp dem Tode entronnen und nun eine Art Cyborg. Kaum gibt diese sich als seine Frau Estelle zu erkennen und will seine Sprach-Software justieren, wird das Labor von Akan und seinen Soldaten überfallen. Ihr Ziel ist die Technologie in Henry, doch diesem gelingt die Flucht. Fortan entbrennt eine geradezu irrsinnige Hetzjagd quer durch Moskau, bei der Akan alles aufbietet, was seine Ressourcen zulassen, um Henry in die Finger zu bekommen.

 

Was sich kurz und knapp wie der Plot eines Ego-Shooters liest, entpuppt sich letzten Endes dann auch kaum als mehr. Formal ist Hardcore durchaus interessant und auch lobenswert, hat der junge russische Nachwuchsregisseur Ilya Naishuller seinen Film unter der Führung von Timur Bekmambetov als Produzent doch fast vollständig aus der Ego-Perspektive seines Protagonisten mit GoPro Hero3 Black Edition-Kameras gedreht. Es ist als mutig zu bezeichnen, wenn Naishuller herkömmliche Sehgewohnheiten aufbricht und sich einer visuellen Ästhetik bedient, die wir sonst nur aus Videospielen kennen. So nimmt sich Hardcore auch kaum drei Minuten Zeit und stürzt sich sofort und unmittelbar kopfüber in rund 96 vollkommen halsbrecherische Minuten, die dem Zuschauer buchstäblich keine Ruhepause mehr gönnen werden und eine brutale Szene an die nächste Reihen. Es braucht auch einen durchaus festen Magen, wenn man dem Film eine Chance geben will, und das in doppelter Hinsicht: sowohl die rasante Optik mit ihrer stark gewöhnungsbedürftigen Perspektive und den schnellen, hektischen Schnitten sowie der sicher nicht unerhebliche Grad der Gewalt könnten für den einen oder anderen zu Belastungsprobe werden. Naishuller nutzt die Ego-Perspektive um Grenzen auszuloten und versucht, das Genre des Actionfilms in eine neue Dimension zu überführen, doch so löblich dieser Ansatz auch sein mag, gelingt es ihm mit Hardcore nur zu Teilen. Die ungewöhnliche Perspektive bricht zwar tatsächlich den konventionellen Horizont der Wahrnehmung des Zuschauers auf und versetzt diesen gleich zu Beginn direkt in die Lage des Protagonisten, doch beginnt sich dieses Gimmick – und mehr als das ist dieser Perspektivwechsel letzten Endes nämlich nicht – relativ schnell abzunutzen. Zwar versteht Hardcore es durchaus, mit so mancher neuen und auch coolen Idee zu begeistern, aber sind erst einmal die ersten zwei oder drei atemlosen Actionszenen überstanden, dann stellt sich ein Übersättigungseffekt ein, und es entsteht der Eindruck, Zeuge von einem Lets Play irgendeines beliebigen Ego-Shooters zu sein. Ich selbst wollte mehr als nur einmal mitten im Film zum Controller greifen. Mit zunehmender Laufzeit wird Naishullers Film aufgrund seiner Inszenierung anstrengend zu gucken und die dauerhafte Over the top-Action beginnt zu langweilen und zeigt gewaltige Abnutzungserscheinungen. Auch in seiner ganzen narrativen Struktur ist Hardcore nicht mehr als ein solider Ego-Shooter voller Klischees aus Jahrzehnten der Videospiel-Historie, angefangen beim kurzen und knappen Exposé über die stetige Steigerung der Action und zielorientierten, levelbasierten Fortschritten in der Handlung bis zum Endgegner-Showdown aus dem Bilderbuch versucht Hardcore zwar, das Medium Videospiel in das Medium Film zu überführen, scheitert aber daran letztlich. Bemerkenswert ist noch der starke Soundtrack, welcher eine enorme Spannbreite aufweist und von Serj Tankian, The Stranglers oder der 60ies Garage und Proto-Punk Band The Sonics über Leo Sayer, Devendra Banhart und The Tempatations bis hin zu Sublime, Cole Porter und Queen einen wilden Stilmix kredenzt, seine Songs aber immer perfekt in Handlung und Kontext einzusetzen versteht.

 

Als Experiment an sich ist Hardcore durchaus lobenswert zu erwähnen, dennoch wird dem Film letztlich seine eigene Struktur zum Verhängnis, denn diese kann eine solche Laufzeit einfach nicht dauerhaft tragen. Die Ego-Perspektive bleibt nicht mehr als nur ein Gimmick, dessen Wirkung sich zu schnell abnutzt, um den Zuschauer dauerhaft bei der Stange halten zu können. Zudem sieht man dem Film immer wieder sein eher niedriges Budget von etwa 2.000.000 Dollar an. Dennoch beweist Regisseur Naishuller mit seiner russisch-amerikanischen Co-Produktion, dass er ein Gespür für Action hat. Zwar erzeugt er mit Hardcore ein vollkommen entfesseltes, rasend schnelles, zuweilen ultrabrutales Schnittgewitter, schafft es aber noch nicht in Gänze, die Begeisterung dafür auch aufrecht zu erhalten. Trotzdem ein Name, den man sich vielleicht merken sollte, denn mit einer etwas zurückgenommeneren Form der Inszenierung könnten seine Ideen durchaus mehr versprechen als nur ein einfaches Gimmick zu sein.

 

6 von 10 Kneifzangen an der Nase

 

 

Filme in 2017, auf die ich besonders gespannt bin

28. Dezember 2016 at 18:58

 

 

 

So, nachdem ich zuletzt noch einen Blick in die Vergangenheit warf und das Filmjahr 2016 kurz Revue passieren ließ, mache ich nun das genau Gegenteil davon und stelle euch ein paar Filme vor, auf die ich in 2017 besonders gespannt bin. Auch hier hagelt es wieder Blockbuster, Remakes, Reboots und Fortsetzungen in vielen großen Reihen, aber auch der eine oder andere kleinere Film ist für mich nächstes Jahr durchaus von Interesse. Allen voran bin ich sehr gespannt auf den bereits im Januar erscheinenden La La Land mit Ryan Gosling und Emma Stone in den Hauptrollen, den nach dem grandiosen Whiplash von Regisseur Damien Chazelle bin ich nun voller Vorfreude auf dessen Musical-Film. Schon die Trailer waren bezaubernd und scheinen Großes zu verkünden. Ebenfalls im Januar erwartet uns mit Split der neue Film von M. Night Shyamalan, der sich nach einer ganzen Reihe von veritablen Flops langsam wieder ein wenig zu rehabilitieren scheint. Allein das Mitwirken von James McAvoy macht dsen Film interessant und die Thematik scheint auch durchaus reizvoll. Zudem bringt Ben Wheatley nach Kill List, Sightseers und High-Rise 2017 mit Free Fire seinen vierten Film ins Kino und wer mich aufmerksam liest, der hat sicherlich schon mitbekommen, dass ich den Mann zu den aktuell besten und spannendsten „Jung“regisseuren zähle. Darüber hinaus gibt es zahlreiche große Namen und Titel, auf die ich mich für das nächste Jahr freue. Dazu zählen in jedem Fall Kong: Skull Island vom mir noch unbekannten Regisseur Jordan Vogt-Roberst und War for the Planet of the Apes von Matt Reeves, aber selbstverständlich auch die Fortsetzung von Guardians of the Galaxy ebenso wie der hoffentlich vom Erfolg des R-Rated Deadpool profitierende Logan, dem dritten Teil aus der Wolverine-Reihe. Star Wars Episode VIII wird uns Ende des Jahres beglücken (?) und mehr liefern müssen als Fan-Service und Retro-Feeling, ebenso darf Denis Villeneuve Blade Runner 2049 realisieren und einen meiner absoluten Lieblingsfilme fortsetzen. Was mir bei jedem anderen Regisseur den Angstschweiß auf die Stirn treiben würde, halte ich bei Villeneuve für gut aufgehoben. Und nachdem vor kurzem der erste Red Band-Trailer für Alien: Covenant veröffentlicht wurde, rückt auch der neue Film von Ridley Scott nun noch mehr in meinen Fokus als bisher, ist der Trailer doch ziemlich beeindruckend geraten. Vieles interessantes ist für 2017 angekündigt und einiges davon dürfte im Laufe des Jahres sicher auch an Anziehungskraft einbüßen, aber die Hoffnung auf gute Filme stirbt ja bekanntlich zuletzt. Und nun Schluss mit dem Gerede, es ist Zeit für die Liste….

 

 

 

Ghost in the Shell (2017)
Ghost in the Shell poster Rating: N/A/10 (N/A votes)
Director: Rupert Sanders
Writer: Jonathan Herman, Jamie Moss, Masamune Shirow (manga)
Stars: Scarlett Johansson, Michael Wincott, Michael Pitt, Juliette Binoche
Runtime: N/A
Rated: N/A
Genre: Action, Crime, Drama
Released: 31 Mar 2017
Plot: A cyborg policewoman attempts to bring down a nefarious computer hacker.

 

 

 

Alien: Covenant (2017)
Alien: Covenant poster Rating: N/A/10 (N/A votes)
Director: Ridley Scott
Writer: Michael Green (screenplay), John Logan (re-written by), Jack Paglen (screenplay)
Stars: Michael Fassbender, Noomi Rapace, Katherine Waterston, Billy Crudup
Runtime: N/A
Rated: N/A
Genre: Action, Adventure, Horror
Released: 04 Aug 2017
Plot: The crew of the colony ship Covenant discover what they think is an uncharted paradise, but it is actually a dark, dangerous world, whose sole inhabitant is the synthetic David, survivor of the doomed Prometheus expedition.

 

 

 

The Dark Tower (2017)
The Dark Tower poster Rating: N/A/10 (N/A votes)
Director: Nikolaj Arcel
Writer: Nikolaj Arcel (screenplay), Akiva Goldsman (screenplay), Anders Thomas Jensen (screenplay), Stephen King (novel), Jeff Pinkner (screenplay)
Stars: Idris Elba, Katheryn Winnick, Matthew McConaughey, Abbey Lee
Runtime: N/A
Rated: N/A
Genre: Adventure, Fantasy, Horror
Released: 28 Jul 2017
Plot: Gunslinger Roland Deschain roams an Old West-like landscape in search of the dark tower, in the hopes that reaching it will preserve his dying world.

 

 

 

Dunkirk (2017)
Dunkirk poster Rating: N/A/10 (N/A votes)
Director: Christopher Nolan
Writer: Christopher Nolan
Stars: Tom Hardy, Cillian Murphy, Kenneth Branagh, Mark Rylance
Runtime: N/A
Rated: N/A
Genre: Action, Drama, History
Released: 21 Jul 2017
Plot: Allied soldiers from Belgium, Britain, Canada and France are surrounded by the German army and evacuated during a fierce battle in World War II.

 

 

 

Free Fire (2016)
Free Fire poster Rating: 7.5/10 (274 votes)
Director: Ben Wheatley
Writer: Amy Jump, Ben Wheatley
Stars: Enzo Cilenti, Sam Riley, Michael Smiley, Brie Larson
Runtime: 90 min
Rated: R
Genre: Action, Crime, Drama
Released: N/A
Plot: Set in Boston in 1978, a meeting in a deserted warehouse between two gangs turns into a shootout and a game of survival.

 

 

 

Split (2016)
Split poster Rating: 7.8/10 (543 votes)
Director: M. Night Shyamalan
Writer: M. Night Shyamalan
Stars: Haley Lu Richardson, Kim Director, James McAvoy, Anya Taylor-Joy
Runtime: 117 min
Rated: PG-13
Genre: Horror, Thriller
Released: 20 Jan 2017
Plot: After three teenage girls are abducted by a strange man they begin to meet all of his 24 personalities. But can they use them to aid in their escape?

 

 

 

La La Land (2016)
La La Land poster Rating: 8.9/10 (6,291 votes)
Director: Damien Chazelle
Writer: Damien Chazelle
Stars: Ryan Gosling, Emma Stone, Amiée Conn, Terry Walters
Runtime: 128 min
Rated: PG-13
Genre: Comedy, Drama, Musical
Released: 16 Dec 2016
Plot: A jazz pianist falls for an aspiring actress in Los Angeles.

 

 

 

Logan (2017)
Logan poster Rating: N/A/10 (N/A votes)
Director: James Mangold
Writer: Michael Green (screenplay), Scott Frank (screenplay), James Mangold (screenplay), David James Kelly (story by), James Mangold (story by), Roy Thomas (character), Len Wein (character), John Romita Sr. (character)
Stars: Hugh Jackman, Boyd Holbrook, Patrick Stewart, Doris Morgado
Runtime: N/A
Rated: N/A
Genre: Action, Sci-Fi
Released: 03 Mar 2017
Plot: In the near future, an aging Wolverine and Professor X must protect a young female clone of Wolverine from an evil organization led by Nathanial Essex.

 

 

 

Guardians of the Galaxy Vol. 2 (2017)
Guardians of the Galaxy Vol. 2 poster Rating: N/A/10 (N/A votes)
Director: James Gunn
Writer: James Gunn, Dan Abnett (based on the Marvel comic book by), Andy Lanning (based on the Marvel comic book by)
Stars: Chris Pratt, Vin Diesel, Karen Gillan, Zoe Saldana
Runtime: N/A
Rated: N/A
Genre: Action, Sci-Fi
Released: 05 May 2017
Plot: Set to the backdrop of Awesome Mixtape #2, 'Guardians of the Galaxy Vol. 2' continues the team's adventures as they unravel the mystery of Peter Quill's true parentage.

 

 

 

Kong: Skull Island (2017)
Kong: Skull Island poster Rating: N/A/10 (N/A votes)
Director: Jordan Vogt-Roberts
Writer: Dan Gilroy (screenplay), Dan Gilroy (screenplay), Max Borenstein (screenplay), John Gatins (story), Dan Gilroy (story)
Stars: Brie Larson, Tom Hiddleston, Toby Kebbell, Samuel L. Jackson
Runtime: N/A
Rated: N/A
Genre: Action, Adventure, Fantasy
Released: 10 Mar 2017
Plot: An action/adventure story centered on King Kong's origins.

 

 

 

War for the Planet of the Apes (2017)
War for the Planet of the Apes poster Rating: N/A/10 (N/A votes)
Director: Matt Reeves
Writer: Mark Bomback, Pierre Boulle (novel), Matt Reeves
Stars: Judy Greer, Woody Harrelson, Andy Serkis, Steve Zahn
Runtime: N/A
Rated: N/A
Genre: Action, Adventure, Drama
Released: 14 Jul 2017
Plot: A nation of genetically evolved apes led by Caesar become embroiled in a battle with an army of humans.

 

 

 

Blade Runner 2049 (2017)
Blade Runner 2049 poster Rating: N/A/10 (N/A votes)
Director: Denis Villeneuve
Writer: Philip K. Dick (based on the novel by), Ridley Scott (story), Hampton Fancher (screenplay), Hampton Fancher (story), Michael Green (screenplay)
Stars: Jared Leto, Ana de Armas, Ryan Gosling, Robin Wright
Runtime: N/A
Rated: N/A
Genre: Sci-Fi
Released: 06 Oct 2017
Plot: The plot is unknown.

 

 

 

Star Wars: Episode VIII (2017)
Star Wars: Episode VIII poster Rating: N/A/10 (N/A votes)
Director: Rian Johnson
Writer: Rian Johnson (screenplay), George Lucas (characters)
Stars: Daisy Ridley, Adam Driver, Carrie Fisher, Mark Hamill
Runtime: N/A
Rated: N/A
Genre: Action, Adventure, Fantasy
Released: 15 Dec 2017
Plot: Having taken her first steps into a larger world in Star Wars: The Force Awakens (2015), Rey continues her epic journey with Finn, Poe and Luke Skywalker in the next chapter of the saga.

 

 

Meine zehn Highlights 2016

24. Dezember 2016 at 15:51

 

 

 

Es ist wieder so weit: das (Film)Jahr 2016 neigt sich langsam aber sicher seinem Ende zu und es wird Zeit, ein klein wenig zu rekapitulieren, was das Kino uns alles so zu bieten hatte, was zu begeistern wusste und was vielleicht eher nicht. 2016 war ebenso wie 2015 ein Jahre der Blockbuster, vor allem aber auch der Remakes, Reboots, Sequels, Prequels und Spin Offs. Filme wie Batman vs. Superman, Captain America: Civil War, Suicide Squad, Das Dschungelbuch, Tarzan, Ghostbusters, Die Glorreichen Sieben, Star Trek: Beyond, Rogue One: A Star Wars Story, Ben Hur, Independence Day: Resurgence, Findet Dorie, Doctor Strange, X-Men: Apocalypse, Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind, Warcraft: The Beginning, Kung Fu Panda 3 oder Teenage Mutant Ninja Turtles 2 dominierten überwiegend die Kinolandschaft des Jahres. Einiges davon wusste zu überzeugen oder gar zu überraschen, anderes lieferte erwartbare Ergebnisse und manches konnte auch verärgern. Aber auch abseits des Mainstream gab es wieder viel zu entdecken, wenn man sich den die Mühe machen wollte, auch mal einen Blick über den Tellerrand hinaus zu riskieren. Exemplarisch waren das für mich unter anderem der sehr schöne und intelligente Stop/Motion-Animationsfilm Anomalisa von Charlie Kaufman oder der ebenso skurrile wie gleichzeitig bezaubernde schöne und witzige The Lobster von Yorgos Lanthimos, zwei aus dem Kinojahr herausragende Filme, die nicht mal annähernd die verdiente Aufmerksamkeit fanden. Darüber hinaus, das kann ich schon einmal verraten, stammt mein Lieblingsfilm 2016 gar nicht mal aus selbigem Jahr, sondern vielmehr aus 2015. Ich habe mich letztlich aber trotzdem dazu entschlossen, besagten Film nicht nur in die Liste mit aufzunehmen, sondern abschließend und nach reiflicher Überlegung auch als mein absolutes Highlight zu küren, so sehr faszinierte und fasziniert mich immer noch alles an diesem Werk. Enttäuschungen gab es selbstverständlich auch, allen voran Batman vs. Superman und Suicide Squad und damit einhergehend die Erkenntnis, dass DC sich vermutlich nie mit dem MCU wird messen können. Warcraft: The Beginning war nicht direkt eine Enttäuschung, hatte ich doch keine Erwartung an den Film, fand aber auch gleichzeitig überhaupt keinen richtigen Zugang in diese Welt. Und da ich die Welt der Spiele maximal unzureichend kenne, vermag ich auch nicht die Qualität von Duncan Jones Film als Spielverfilmung zu beurteilen. Star Trek: Beyond war auch kein schlechter Film, aber letztlich für mich auch kein besonders guter und zumindest in meinen Augen seltsam arm an echten Höhepunkten. Ähnliches empfand ich bei Independence Day: Resurgence, ein viel zu spät erscheinendes Sequel, welches seinem Vorgänger im Grunde nichts neues hinzu zufügen hatte und dementsprechend verhältnismäßig belanglos ausfiel. Aber auch jenseits der großen Leinwand gab es Dinge zu entdecken, die mich zu begeistern wussten. Vor allem die Serien The Night Manager und Stranger Things sowie die zweite Staffel der Marvel/Netflix-Produktion Daredevil (mit dem bisher am besten in Szene gesetzten Frank Castle/Punisher), welche trotz Schwächen in der zweiten Hälfte immer noch ein Highlight darstellte. Was ich leider von Luke Cage nicht mehr behaupten kann. Und auch die nun zehn Jahre nach Serienende ebenfalls von Netflix produzierte Fortsetzung der Gilmore Girls, enorm gehyped und sehnlichst erwartet, konnte bei mir trotz Verehrung der alten Staffeln nicht zünden. Abschließend bleibt festzuhalten: alles in allem war 2016 kein allzu schlechtes Kinojahr. Ich war auch wieder öfter im Kino als noch zuvor und bis auf Arrival von Denis Villeneuve (welch Ironie) habe ich annähernd alles sehen können, was ich auch sehen wollte. Und nun genug der vielen Worte…. Frohe Weihnachten euch allen!

 

 

 

10.

Too Late (2015)
Too Late poster Rating: 6.6/10 (521 votes)
Director: Dennis Hauck
Writer: Dennis Hauck
Stars: Dichen Lachman, Crystal Reed, Jeff Fahey, Natalie Zea
Runtime: 107 min
Rated: N/A
Genre: Drama
Released: 01 Apr 2016
Plot: Explores the tangled relationship between a troubled private investigator and the missing woman he's hired to help find.

 

 

 

9.

Deadpool (2016)
Deadpool poster Rating: 8.9/10 (10,132 votes)
Director: Tim Miller
Writer: Rob Liefeld (character), Fabian Nicieza (character), Rhett Reese (screenplay), Paul Wernick (screenplay)
Stars: Ryan Reynolds, Karan Soni, Ed Skrein, Michael Benyaer
Runtime: 108 min
Rated: R
Genre: Action, Adventure, Sci-Fi
Released: 12 Feb 2016
Plot: A former Special Forces operative turned mercenary is subjected to a rogue experiment that leaves him with accelerated healing powers, adopting the alter ego Deadpool.

 

 

 

8.

The Revenant (2015)
The Revenant poster Rating: 8.4/10 (26,773 votes)
Director: Alejandro González Iñárritu
Writer: Mark L. Smith (screenplay), Alejandro González Iñárritu (screenplay), Michael Punke (based in part on the novel by)
Stars: Tom Hardy, Domhnall Gleeson, Leonardo DiCaprio, Will Poulter
Runtime: 156 min
Rated: R
Genre: Adventure, Drama, Thriller
Released: 08 Jan 2016
Plot: In the 1820s, a frontiersman named Hugh Glass sets out on a path of vengeance against those who left him for dead after a bear mauling.

 

 

 

7.

Rogue One: A Star Wars Story (2016)
Rogue One: A Star Wars Story poster Rating: N/A/10 (N/A votes)
Director: Gareth Edwards
Writer: John Knoll (story), George Lucas (characters), Chris Weitz (screenplay), Gary Whitta (story)
Stars: Mads Mikkelsen, Felicity Jones, Alan Tudyk, Ben Mendelsohn
Runtime: N/A
Rated: N/A
Genre: Action, Adventure, Fantasy
Released: 16 Dec 2016
Plot: Rebels set out on a mission to steal the plans for the Death Star.

 

 

 

6.

The Neon Demon (2016)
The Neon Demon poster Rating: N/A/10 (N/A votes)
Director: Nicolas Winding Refn
Writer: Steven Canfield Crowley, Mary Laws (screenplay), Nicolas Winding Refn (screenplay)
Stars: N/A
Runtime: N/A
Rated: N/A
Genre: Horror, Thriller
Released: N/A
Plot: When aspiring model Jesse moves to Los Angeles, her youth and vitality are devoured by a group of beauty-obsessed women who will take any means necessary to get what she has.

 

 

 

5.

High-Rise (2015)
High-Rise poster Rating: 5.7/10 (20,325 votes)
Director: Ben Wheatley
Writer: J.G. Ballard (novel), Amy Jump
Stars: Tom Hiddleston, Jeremy Irons, Sienna Miller, Luke Evans
Runtime: 119 min
Rated: R
Genre: Drama
Released: 28 Apr 2016
Plot: Life for the residents of a tower block begins to run out of control.

 

 

 

4.

Anomalisa (2015)
Anomalisa poster Rating: 8.1/10 (1,019 votes)
Director: Duke Johnson, Charlie Kaufman
Writer: Charlie Kaufman (play), Charlie Kaufman
Stars: David Thewlis, Jennifer Jason Leigh, Tom Noonan
Runtime: 90 min
Rated: R
Genre: Animation, Comedy, Drama
Released: 01 Jan 2016
Plot: A man crippled by the mundanity of his life experiences something out of the ordinary.

 

 

 

3.

The Lobster (2015)
The Lobster poster Rating: 7.1/10 (97,057 votes)
Director: Yorgos Lanthimos
Writer: Yorgos Lanthimos, Efthymis Filippou
Stars: Jacqueline Abrahams, Roger Ashton-Griffiths, Jessica Barden, Olivia Colman
Runtime: 119 min
Rated: R
Genre: Comedy, Drama, Romance
Released: 16 Oct 2015
Plot: In a dystopian near future, single people, according to the laws of The City, are taken to The Hotel, where they are obliged to find a romantic partner in forty-five days or are transformed into beasts and sent off into The Woods.

 

 

 

2.

Spotlight (2015)
Spotlight poster Rating: 8.6/10 (8,006 votes)
Director: Tom McCarthy
Writer: Josh Singer, Tom McCarthy
Stars: Mark Ruffalo, Michael Keaton, Rachel McAdams, Liev Schreiber
Runtime: 128 min
Rated: R
Genre: Biography, Drama, History
Released: 25 Nov 2015
Plot: The true story of how the Boston Globe uncovered the massive scandal of child molestation and cover-up within the local Catholic Archdiocese, shaking the entire Catholic Church to its core.

 

 

 

1.

Sicario (2015)
Sicario poster Rating: 7.8/10 (114,663 votes)
Director: Denis Villeneuve
Writer: Taylor Sheridan
Stars: Emily Blunt, Benicio Del Toro, Josh Brolin, Victor Garber
Runtime: 121 min
Rated: R
Genre: Action, Crime, Drama
Released: 02 Oct 2015
Plot: An idealistic FBI agent is enlisted by a government task force to aid in the escalating war against drugs at the border area between the U.S. and Mexico.