Killing Them Softly (2012)

10. Juni 2018 at 16:34

 

 

© The Weinstein Company/Quelle:IMDb

 

 

 

„America is not a country. It´s a business.“

 

 

 

Die beiden Kleinkriminellen Frankie und Russell wollen schnell und einfach ans große Geld kommen und überfallen eine illegale Pokerrunde um das Preisgeld abzugreifen. Das dieses Pokerspiel von der Mafia betrieben wird, ist ihnen zwar bewusst, doch sie wähnen sich auf der sicheren Seite, ist ein Sündenbock doch schon praktisch bei der Hand. Der Überfall glückt, ruft jedoch schnell einen Mafia-Mittelsmann auf den Plan, der Licht ins Dunkel bringen und die Schuldigen finden soll. Dazu bedient er sich der Dienste des eiskalten Profikillers Jackie Cogan. Als dieser dann noch seinen abgehalfterten Kollegen Mickey nach New Orleans beordert, droht die Lage komplett zu eskalieren.

 

Ein schonungsloses wie bitteres Fazit über den Zustand einer ganzen Nation sind diese zwei Sätze. Eine wahrlich zynische Bilanz in denkwürdigen Worten, ein pessimistischer Kommentar zum Zustand der Welt im Spätkapitalismus. Killing The Softly zeigt in düsteren Bildern ein zerrissenes Land zwischen Wohlstand und Armut. Ein Land, welches immer noch nur zu gern als strahlender Held wahrgenommen werden will, stattdessen aber selbst schon lange am Boden liegt. Der amerikanische Traum ist hier längst zum wirtschaftlichen Überlebenskampf verkommen, bei dem nur die Stärkeren überleben und die Schwachen einfach an den Rand der Gesellschaft gedrückt werden. Der Sound dieses Amerikas ist das Wahlkampfgeschwätz von Obama und McCain, es sind die Phrasen von nationaler Einheit und Erneuerung, die aus jedem Radio und Fernseher blechern erklingen.

 

Der neuseeländische Regisseur Andrew Dominik erzählt all das im Gewand einer eher klassischen Gangster-Geschichte und verpackt seine eigentliche Aussage geschickt in gängigen Genre-Strukturen. Es ist die Geschichte zweier in sich zusammenbrechender Systeme und der daraus resultierenden Folgen. Die Wirtschaft und das organisierte Verbrechen. Unterschiedlicher Rahmen, gleiche Probleme. Am Ende erweist sich der Film als treffsichere und zu gleich zynische wie schonungslose Offenlegung des amerikanischen Traums, wenn hoffnungsvolle Redenschwinger mit der trostlosen, fatalistischen Situation des Alltags zu einem blutig-brutalen, gestylten Thriller zusammenkommen. 

 

Der Cast ist mit Scoot McNairy, Ben Mendelsohn, Brad Pitt, James Gandolfini, Richard Jenkins und Ray Liotta überragend besetzt. Pitt spielt seine Rolle des pragmatisch agierenden Auftragkillers Jackie Cogan souverän und wortkarg, obwohl der Rest des Films doch sehr dialoglastig und manchmal geradezu geschwätzig daherkommt. Gandolfini gibt eine großartige arme Sau dabei ab und war selten so gut wie hier, blitzen doch in seinem verschwitzten Gesicht, unter dem ungepflegten Rest von dem, was er womöglich einst mal war, stets die Augen eines Soziopathen auf.

 

Die Story ist kurz und knackig, versucht nicht zu überraschen. Es gibt keine unerwarteten Entwicklungen. Vielmehr wird die dreckige Seite des von Obama und anderen Politikern immer heraufbeschworenen und ausgelutschten „American Dream“ gezeigt. Ein dreckiges Amerika, dreckige Leute, dreckige Methoden. Ich für meinen Teil fand den Film auf seine recht spezielle Art und Weise großartig, kann aber gleichzeitig verstehen, dass er bei vielen nur bedingt auf Gegenliebe stößt.

 

8 von 10 entführten Hunden

 

 

Coen-Retrospektive #9: The Man Who Wasn´t There (2001)

12. März 2018 at 18:31

 

© USA Films Entertainment Film Distributors

 

 

 

„Me, I don’t talk much… I just cut the hair.“

 

 

 

Amerika, Ende der 40er Jahre: Ed Crane ist ein eher unauffälliger Mann, von Beruf Frisör und ausgesprochen schweigsam wie introvertiert. In seiner Arbeit und der stagnierenden Ehe mit seiner Frau Doris findet er keine Erfüllung mehr und selbst deren Affäre mit ihrem Chef berührt ihn kaum. Als er zufällig die Bekanntschaft mit dem merkwürdigen Geschäftsmann Tolliver macht und dieser ihm ein Geschäft vorschlägt, sieht er seine Chance auf ein neues Leben gekommen. Dafür wären aber 10.000 Dollar Startkapital nötig und so beschließt Ed kurzerhand, den Chef von Doris mit dem Wissen um deren beider Affäre zu erpressen.

 

Wo O Brother Where Art Thou? noch der wohl leichteste und bekömmlichste Film der Coen-Brüder war, da ist The Man Who Wasn´t There der vielleicht schwerste und sperrigste, sicherlich aber ihr reinster – zumindest auf die Ästhetik und Motive des Film Noir bezogen. The Man kommt nämlich gänzlich ohne den Mantel aus absurdem wie comichaftem Humor daher und trägt seine bleischwere Traurigkeit und die dunkle Tragik seiner Geschichte vollkommen offen und ganz unverhohlen vor sich her. Schicksal und Zufall liegen in ihren Filmen immer schrecklich dicht beieinander und kaum ein anderes ihrer Werke dürfte das so sehr zu seinem erzählerischen Prinzip erheben wie The Man, wenn das Leben für so manche der Figuren so erbarmungslos wie perfide zurückschlägt und geschmiedete Pläne durchkreuzt. Der Frisör Ed Crane ist ein eher durchschnittlicher, vielleicht auch langweiliger Typ, nicht unsympathisch oder unattraktiv, aber eben nicht allzu auffällig. Merklich heraus sticht nur seine Einsilbigkeit: ein Mann großer Worte ist Ed jedenfalls nicht, aber deswegen keineswegs dumm. Oft sieht man ihm regelrecht an, wie unzählige Gedanken sein Hirn durchzucken wie kleine Blitze, und seine Umwelt beobachtet er ganz genau. Nur sich mitteilen, das ist nicht so sehr sein Ding. Ein bisschen ist er das mustergültige Beispiel eines passiven und unmotivierten Mannes ohne nennenswerte Ambitionen, der eines Tages aufwacht und erkennen muss, dass sich sein Leben in einer Sackgasse befindet. Nun gilt es zum ersten Mal für ihn, aktiv die Initiative für sein Leben zu ergreifen, statt sich nur treiben zu lassen, doch weil die Kraft für den Weg zurück nicht reicht, soll eine bequeme Abkürzung das Problem lösen. Wohin diese führt, das ist bekannt.

 

Dank der wunderschönen Schwarz/Weiß-Fotografie von Roger Deakins sind die Coens mit The Man so dicht an der Stimmung und Atmosphäre der Schwarzen Serie wie in noch keinem ihrer Filme zuvor und zaubern mit deren oftmals geradezu existenzialistischen Essenz brillant komponierte Bilder auf die Leinwand, welche jedes für sich einen Rahmen verdienen würde. Maßgeblich dafür ist die unglaublich stilvolle Lichtsetzung und das daraus resultierende Spiel mit Licht und Schatten. Aber genauso wenig wie O Brother Where Art Thou? sich einzig und allein auf die Odyssee von Homer reduzieren lässt, ist The Man auch nur ein lupenreiner Film Noir, vollführen die Coens mit ihrem nun mehr neunten Film doch darüber hinaus noch eine hübsche Reise quer durch die amerikanische Kinogeschichte. Lolita von Stanley Kubrick wird da ebenso kurz aufgegriffen wie The Day The Earth Stood Still von Robert Wise oder Gerichtsdramen wie 12 Angry Men von Sidney Lumet. So manche Episode wirkt zwar etwas aus der Rahmenhandlung gefallen, aber im Kontext der ungezügelten Zitatwucht der Coens machen sie als kleine Ausflüge in andere Genre dieser Zeit durchaus Sinn. Und dann ist da noch Billy Bob Thornton in der Rolle des Ed Crane… sein Schauspiel ist zu jeder einzelnen Sekunde ein absoluter Genuss! So minimalistisch wie anziehend, so reduziert wie einnehmend. Niemand raucht eine Zigarette so wie er. Selten wurde mit so wenigen Mitteln zugleich so viel ausgedrückt. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob er jemals besser war wie in The Man. Ich glaube nicht. Und es ist ja nicht so, dass der Rest vom Cast es ihm leicht machen würde. Nein, ganz im Gegenteil, tummeln sich hier doch darüber hinaus noch Namen wie Frances McDormand, Jon Polito, James Gandolfini, Richard Jenkins oder Tony Shalhoub, und dennoch überstrahlt Billy Bob sie alle. Mühelos und mit Leichtigkeit.

 

Der Viererpack bestehend aus Fargo, The Big Lebowski, O Brother Where Art Thou? und nun auch noch The Man Who Wasn´t There dürfte wohl der stärkste Block im Schaffen der Coens sein, vier allesamt herausragende Filme in Folge. Danach jedoch kündigte sich ein Novum an, eine Art Zäsur in ihrem Gesamtwerk, wenn sie mit Intolerable Cruelty erstmals in ihrer Karriere bei einem Film Regie führen sollten, dessen Drehbuch zwar von ihnen fertiggestellt, nicht aber geschrieben wurde.

 

9,5 von 10 nächtlichen Zigaretten auf der Veranda

 

 

The Drop

25. Juni 2015 at 12:36

 

 

 

The Drop (2014)
The Drop poster Rating: 7.1/10 (72318 votes)
Director: Michaël R. Roskam
Writer: Dennis Lehane (screenplay), Dennis Lehane (short story "Animal Rescue")
Stars: Tom Hardy, Noomi Rapace, James Gandolfini, Matthias Schoenaerts
Runtime: 106 min
Rated: R
Genre: Crime, Drama
Released: 12 Sep 2014
Plot: Bob Saginowski finds himself at the center of a robbery gone awry and entwined in an investigation that digs deep into the neighborhood's past where friends, families, and foes all work together to make a living - no matter the cost.

 

 

„Are you doing something desperate? Something we can’t clean up this time?”

 

 

 

Der sehr in sich gekehrte, zurückhaltende und leicht minderbemittelt wirkende Bob Saginowski arbeitet hinter der Theke der Bar seines Cousins Marv. Diese Bar allerdings ist keine gewöhnliche, sie ist eine sogenannte Dropbar, Teil eines Netzwerkes, in dem Gelder vorübergehend deponiert werden können. Gelder, die niemals ein Konto sehen werden, Einnahmen aus illegalen Wetten und ähnliches. Eines Nachts wird  Marv´s Bar überfallen und schon bald rückt den beiden die tschetschenische Mafia auf den Leib, die ihr gestohlenes Geld wieder haben möchte. Als dann auch noch ein mysteriöser Fremder in Erscheinung tritt, spitzt sich die Situation mehr und mehr zu…

 

Europäische Regisseure stehen als Exportschlager momentan in Hollywood hoch im Kurs. Egal, ob Baltasar Kormákur, der immerhin sein Schmugglerdrama 101 Reykjavik als Contraband für Hollywood selbst adaptieren durfte und danach den nicht weniger gelungenen 2 Guns inszenieren konnte, der Schwede Mikael Håfström, der zuletzt den eher durchschnittlichen Escape Plan mit Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger fabriziert hat oder der Däne Niels Arden Oplev, dessen ausgesprochen gelungene Verfilmung des Romans Verblendung ihn in die große Traumfabrik brachte, wo er den mäßig bis guten Dead Man Down mit Colin Farrell realisieren durfte, den großen Wurf hatte keiner von ihnen und oftmals musste sich großes Talent den Mechanismen der Filmindustrie beugen. Jetzt ist es der Belgier Michael R. Roskam, der nach seinem in Europa vielbeachteten und mit Preisen überschütteten Regiedebüt Bullhead den vermeintlich großen Sprung geschafft hat. Ob sein amerikanisches Erstlingswerk The Drop auch kommerziell erfolgreich sein wird, das bleibt eher fraglich, aber ein geradezu herausragender Thriller ist ihm in jedem Fall gelungen.

 

The Drop ist im allerbesten Sinne altmodisches Erzählkino, melancholisch und eindringlich, ganz fein austariert und mit exzellenten Dialogen versehen. Ein dezenter Film, auf seine ganz eigene Art und Weise leise, schnörkellos und geradlinig in seiner Struktur und sehr langsam, manchmal regelrecht behäbig erzählt, aber dennoch voller Wucht und Dynamik. In seiner so reduzierten Form ist The Drop ein willkommener und angenehmer Gegenentwurf zum heutigen Kino mit seinen modernen Erzählweisen, den schnellen Schnitten und den hektischen Kamerafahrten. Roskams Film ist, wie so oft bei Verfilmungen von Geschichten des Schriftstellers Dennis Lehane, beinahe mehr Milieustudie als Thriller. Egal, ob Mystic River, Gone Baby Gone oder eben The Drop (Shutter Island mal ausgenommen), Lehane ist ein ausgezeichneter Beobachter mit Blick für die Details, dem es gelingt, die Umfelder seiner Geschichten zum Leben zu erwecken und der zudem nur abbildet, aber nicht urteilt, er richtet nicht über seine Figuren, egal, was sie sind oder was sie tun, das überlässt er lieber seinen Lesern. Genau diese Essenz seiner Geschichten weiß Roskam in Bilder zu fassen und in seinen Film zu überführen, sein Look wirkt enorm glaubwürdig, es ist ein sehr tristes Setting, grau, kalt und nass, so trostlos und einsam wie die Figuren, die diese Welt bevölkern, und man kauft sie ihm sofort ab, diese Bilder von verlassenen Hinterhöfen und leeren Seitenstraßen im Regen oder Schnee, sie spiegeln eben diese Kälte und Verzweiflung wieder, die sich auch in den Menschen eingenistet hat.

 

 

 

„ Listen to me. That is life. That’s what it is. People, like me, coming along where you’re not looking.”

 

 

 

Auch das Drehbuch stammt von Lehane, der dazu seine Kurzgeschichte Animal Rescue verarbeitete, und das merkt man zu jeder Sekunde. Die Dialoge sind unglaublich klug und gut geschrieben, kraftvoll und zerbrechlich zugleich, nichts wirkt übertrieben oder gar aufgesetzt, sondern irgendwie nah und vor allem authentisch. So sind auch die Figuren in The Drop hervorragend ausgearbeitet und präzise umrissen, vielschichtig und lebensnah, sie handeln zu jeder Zeit nachvollziehbar und entwickeln sich logisch aus ihren Hintergründen heraus. Das ist dann auch die eigentliche Stärke des Films, denn ohne das viel passiert bleibt The Drop dennoch über seine gesamten 106 Minuten permanent unterschwellig spannend, manchmal sogar so sehr, dass es greifbar wird, dass man sich zwischendurch geradezu wünscht, all das möge sich doch endlich mal entladen. Diese Spannung entwickelt sich kaum durch Action, dafür hat Roskam so gut wie keine Verwendung in seinem Handlungsbogen, und die braucht es auch nicht, vielmehr entsteht sie allein durch die präzise gezeichneten Charaktere und wie sie miteinander verwoben sind in dieser Abwärtsspirale des Elends und vor allem durch die herausragenden schauspielerischen Leistungen. Tom Hardy beweist erneut, dass er momentan zu den vielseitigsten Schauspielern gehört, seine irgendwie nahezu völlig in sich selbst zurückgezogene Performance ist geradezu elektrisierend, so schlicht wie stoisch, weich, aber unnachgiebig und vermeintlich teilnahmslos. Dennoch spürt man schnell, dass da mehr ist, etwas Abgründiges und Gefährliches, etwas, das unter der Oberfläche lauert und besser nicht zum Vorschein tritt. Ganz besonders dicht wird die Spannung in seinen Szenen mit Matthias Schoenaerts, der noch ein wenig unbekannt ist, was sich aber schnell ändern wird. Der Belgier hatte in Roskams Bullhead noch die Hauptrolle und der Regisseur hat ihn für The Drop gleich mitgebracht. Ein wahrer Glücksgriff. Schoenaerts ist dem Briten Hardy nicht unähnlich, beide geben ein bulliges und massives Erscheinungsbild ab, der Belgier ist dabei aber deutlich größer. Ihre gemeinsamen Szenen sind faszinierend und beeindruckend, es knistert geradezu zwischen den beiden, und Schoenaerts ist ein fantastischer Gegenpol zu Hardy, er gibt den gestörten und völlig unberechenbaren Psychopathen erschreckend glaubwürdig. Ähnlich verhält es sich mit der zart aufkeimenden Liebesgeschichte zwischen Bob und der von Noomi Rapace verkörperten Nadia, dieses behutsame Annähern wird völlig unaufdringlich inszeniert, manchmal sogar nur angedeutet, und ist weit weg von den üblichen, klischeebeladenen Romanzen Hollywoods. Und zum Schluss thront über all dem James Gandolfini in seinem letzten Film vor seinem Tod, sein Cousin Marv ist von der alten Schule und es fällt ihm schwer, sich an neue Umstände zu gewöhnen und Veränderungen zu akzeptieren, dabei ist das überlebensnotwendig. Wie so oft wirkt er behäbig, im Grunde spielt er eine Variation seiner größten Rolle, die des Tony Soprano, das aber sehr nuanciert. Alle vier zusammen geraten in einen seltsamen Strudel der Gewalt, in dessen Mittelpunkt irgendwie auch die Pitbull Welpe Rocco steht, und es ist faszinierend mit anzusehen, wie sich die Dinge langsam, aber unaufhaltsam entwickeln und die Spannungsschraube unaufhörlich angezogen wird.

 

The Drop ist erfrischend altmodisches Erzählkino, mehr Milieustudie als Thriller, leise und dennoch wuchtig, eine kleine Perle im Zeitalter der Blockbuster. Ich persönlich würde mir mehr solcher Filme wünschen, auch wenn zu befürchten ist, dass diese immer weiter aussterben werden. Roskams Film fasziniert durch sein gelungenes und fesselndes Drehbuch, seine klugen und pointierten Dialoge, die hervorragend ausgearbeiteten Charaktere und ein absolut glaubwürdiges Setting. Effekthascherei hat The Drop zu keiner Sekunde nötig, denn die Story steht mühelos für sich allein und die schauspielerischen Leistungen sind durchgängig auf ganz hohem Niveau.

 

9 von 10 Hundewelpen in Mülltonnen