Red Notice (2021)

 

 

© Netflix

 

 

 

Das ist kein Film, das ist ein Produkt. Am Reißbrett kalkuliert, designt und konzipiert von Datenanalysten. Ohne Seele, ohne Herz, ohne Sinn. Nichts ist hier originär, alles, wirklich alles hat man anderswo schon mal gesehen. Besser. Der Humor ist unglaublich flach angelegt, nicht ein einziger Witz vermag zu zünden, alles ist platt. Dazu dann diese ätzenden Meta-Gags. Dieses ironische Augenzwinkern. Frei nach dem Motto: ha ha, wir wissen, dass das alles Käse ist, aber guck mal, wir haben Indiana Jones gesehen. Und Uncharted gespielt. Wir sind ja so cool ironisch.

 

Johnson und Reynolds sind inzwischen zu kaum mehr als bloße Abziehbilder ihrer eigenen Figurenklischees verkommen und einfach nur noch Opfer ihrer Rollen. Da kann selbst Gal Gadot nichts mehr ausrichten, versucht diese wenigstens noch zu spielen. Die Action ist erstaunlich wenig kreativ und vor allem unspektakulär, lustlos und kraftlos in Szene gesetzt und so manche CGI-Sequenz wirkt geradezu absurd schwach und billig. Und zum krönenden Abschluss gibt es dann noch den wohl peinlichsten Cameo-Auftritt seit sehr langer Zeit. Ne, das war nix. Red Notice ist vollkommen beliebig, austauschbar, redundant und nichts von alldem bleibt ernsthaft in Erinnerung.

 

3 von 10 Falten im Nacken von The Rock

 

 

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