Rob Zombie war und ist zuallererst immer ein Meister des Pastiches. Kino der Zitate. In seiner Arbeitsweise kaum anders als Tarantino, doch aber in anderen Sphären unterwegs. Seine Filme zeichnen sich meist weniger durch Handlung oder Spannungsaufbau aus, sondern mehr dadurch, wie er sich audiovisuell durch Jahrzehnte der Popkultur des Abseitigen wühlt und Motive, Bilder und Ideen referenziell in Collagen formt. The Lords of Salem ist da kaum anders, ist aber leiser, subtiler, weniger wild, ist konzentrierter und fokussierter als seine bisherigen Werke. Zombie nimmt sich hier spürbar mehr zurück und zügelt vielleicht zum ersten Mal …
