The Grand Budapest Hotel

      „You see, there are still faint glimmers of civilization left in this barbaric slaughterhouse that was once known as humanity. Indeed that’s what we provide in our own modest, humble, insignificant… oh, fuck it.”     Wes Andersons Filme sind immer ein wenig speziell, aber auch immer ganz besonders, ein bisschen wie große, bunte Kindergeburtstage für Erwachsene. Sie sind schon allein deswegen jedes Mal ein Vergnügen sondergleichen, weil sich ihre Art, ihr Wesen, nicht immer ganz erklären oder in Worte fassen lässt. Man muss sie sehen, sie erfahren, sie erleben. Und vor allem sollte man sie genießen. …

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Odd Thomas

    Heute mal was kurzes für Zwischendurch. Odd Thomas. Ich muss zugeben, ich habe im Vorfeld nichts von dem Film erwartet, da ich mit den übrigen Werken von Stephen Summers nicht viel anfangen kann. Weder Die Mumie und deren Fortsetzung, noch Van Helsing (welcher zumindest einen gewissen trashigen Charme hatte, das kann ich nicht leugnen), geschweige denn G.I. Joe – Geheimauftrag Cobra (ganz besonders dieser nicht), wussten mich zu begeistern. Eher im Gegenteil. Trotzdem ließ mich irgendetwas bei Odd Thomas aufhorchen, die Story klang interessant genug, um mal einen Blick zu riskieren. Die Grundlage ist schnell erzählt: der junge …

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Godzilla

    „The arrogance of men is thinking nature is in their control and not the other way around.”     Vielleicht, aber auch nur vielleicht, scheitert der Film an der Erwartungshaltung der Zuschauer. Godzilla ist sicher kein Pacific Rim (den ich mag) und schon gar kein Transformers (den ich nicht mag), will er auch überhaupt nicht sein, soviel muss gesagt werden. Der Fokus liegt auch nicht unbedingt auf den Monsterkämpfen, sondern vielmehr auf der sehr dichten und düsteren Endzeitatmosphäre. Einige von euch sehe ich jetzt förmlich aufstöhnen: „Aber in einem Monsterfilm will ich doch auch Monster sehen!“   Man …

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Out of the Furnace

  „You got a problem with me? – I got a problem with everybody.“     Wieder mal ein Film, der hier zu Lande kaum Beachtung fand. Ähnlich wie Killing Them Softly zeigt Out of the Furnace in düsteren, grimmigen und von allgegenwärtiger Verzweiflung geprägten Bildern ein Amerika jenseits der üblichen Darstellung, ein zerrissenes Amerika, getroffen und gezeichnet von Armut und Elend, schwer angeschlagen durch die Wirtschaftskrise. Hoffnung keimt hier immer nur für kurze Augenblicke auf, ist spärlich gesät und die Handlungen der Figuren sprechen deutlich dafür, dass sie sich und ihre Zukunft ohnehin längst aufgegeben haben. Ein Blick hinter …

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