This is as far as you go. No more. This is it. So ehrlich muss ich sein: zwar gefiel mir der Trailer zu Prey eher gut, meine Erwartungshaltung jedoch war gering, zumal die Reihe nach Upgrade tot zu sein schien. Um so größer war dann meine Überraschung darüber, dass es Regisseur Dan Trachtenberg (10 Cloverfield Lane) mit Prey gelungen ist, den vielleicht stärksten Beitrag des Franchises seit dessen Ursprung abzuliefern. Indem er erstmal ordentlich Ballast abwirft, sich auf die Wurzeln besinnt und ein entschlacktes Action-Abenteuer im überschaubaren Rahmen inszeniert, welches sich seiner Einfachheit nicht nur vollkommen …
Schlagwort: Science Fiction
Spiritwalker (2020)
Zurück zum Anfang. Wer bin ich? Was passiert hier? Alles beginnt mit einem Autounfall und einem Mann ohne Erinnerung. Das ist der Auftakt zu einer rasanten wie rätselhaften Odyssee durch Seoul, bei welcher der Zuschauer ebenso verwirrt ist wie der Protagonist selbst. Dabei verschiebt und wechselt Regisseur Yoon Jae-geun immer wieder geschickt Perspektiven und Blickwinkel und lässt das Publikum lange im Ungewissen. Erst nach und nach hebt sich der Schleier, wenn I-an Kang immer mehr Licht ins Dunkel bringt und eine Verschwörung aufdeckt. Die Fragezeichen und Knoten im Kopf lösen sich also mehr oder weniger, auf eine …
Come True (2020)
Wie wenig wissen wir doch über Schlaf. Von Träumen ganz zu schweigen. Unzählige Theorien, kaum wissenschaftlicher Konsens. An diesem Punkt setzt Regisseur Andrew Scott Burns mit seinem Film Come True an und schöpft mit vollen Händen aus dem zahllosen Material unserer Albträume, immerzu taumelnd an der Grenze zwischen Wachzustand und Schlaf. Hypnagoge Zuckungen. Düstere Echos aus der REM-Phase, projiziert tief aus dem Unterbewusstsein auf flackernde Bildschirme. Lange als eher vage und vor allem sehr assoziative Aneinanderreihung einzelner surreal gestalteter Traumsequenzen erzählt, wird Come True erst im letzen Akt zunehmend konkreter in seiner Handlungsstruktur. Und das …
Universal Soldier: Regeneration (2009)
Es kommt ausgesprochen selten vor, dass der eher lieblos veröffentlichte und zumindest rechnerisch fünfte Teil einer immer schon allenfalls mittelmäßigen Actionfilm-Reihe mehr zu beeindrucken vermag als ihr Erstling. Der Grund dafür ist in diesem Fall ganz allein Regisseur John Hyams, seines Zeichens Sohn des Regieroutiniers Peter Hyams (Outland, Narrow Margin, Sudden Death, The Relic), welcher mit Universal Soldier: Regeneration die bereits totgeglaubte Reihe schwungvoll wiederbeleben konnte. Zwar versucht man mit Regeneration, dem filmischen Konzept des künstlichen Menschen einige interessante Aspekte in Form einer Art Kommentar auf den Status quo des modernen Actionhelden abzuringen, allerdings vermag der …
