Rob Zombie war und ist zuallererst immer ein Meister des Pastiches. Kino der Zitate. In seiner Arbeitsweise kaum anders als Tarantino, doch aber in anderen Sphären unterwegs. Seine Filme zeichnen sich meist weniger durch Handlung oder Spannungsaufbau aus, sondern mehr dadurch, wie er sich audiovisuell durch Jahrzehnte der Popkultur des Abseitigen wühlt und Motive, Bilder und Ideen referenziell in Collagen formt. The Lords of Salem ist da kaum anders, ist aber leiser, subtiler, weniger wild, ist konzentrierter und fokussierter als seine bisherigen Werke. Zombie nimmt sich hier spürbar mehr zurück und zügelt vielleicht zum ersten Mal …
Schlagwort: Sheri Moon Zombie
3 from Hell (2019)
© Lionsgate/Quelle: IMDb „Hello America. Did you miss me?“ Entgegen jeglicher Erwartung überleben Otis, Baby und Captain Spaulding das Ende ihrer Flucht im Kugelhagel der Polizei, werden verhaftet und zum Tode verurteilt. Nach der Hinrichtung von Spaulding gelingt Otis die Flucht und fortan ist sein Ziel Baby wie auch immer aus dem Gefängnis zu befreien. Tatkräftige Unterstützung erhält er dabei von seinem Halbbruder Winslow Foxworth Coltrane, genannt The Midnight Wolfman. Nach der überaus zitatfreudigen Horror-Collage House of 1000 Corpses (2003) und dem garstig wuchtigen Road Movie-Trip The Devil´s Rejects (2005) folgt …
31 – A Rob Zombie Film
© Saban Films „In Hell, everybody loves popcorn.“ Halloween 1976. Eine Gruppe von Schaustellern befindet sich mit ihrem Kleinbus auf dem Weg durch das amerikanische Hinterland zu ihrem nächsten Auftrittsort, als plötzlich mehrere Vogelscheuchen die Straße blockieren. Ehe sie begreifen können, was überhaupt los ist, werden sie von Clowns überfallen, teilweise getötet und fünf von ihnen werden verschleppt. Wieder bei Bewusstsein finden sie sich als Teil eines makaberen Spiels namens 31 wieder. Das Ziel: in einem labyrinthartigen, verfallenen Fabrikgebäude zwölf Stunden überleben, während eine ganze Reihe schwer gestörter Psychopathen Jagd auf sie …
