© Netflix/Quelle: IMDb Wer hier öfter mal reinschaut, dem dürfte eigentlich kaum entgangen sein, dass die Coen-Brüder zum engen Kreis von mir hoch geschätzter Regisseure zählen. The Ballad of Buster Scruggs ist die nun mehr achtzehnte Regiearbeit des Brüderpaares und angeblich doch nicht ursprünglich als Netflix Mini-Serie geplant, sondern vielmehr über Jahrzehnte hinweg immer mal wieder als Sammelbecken für Ideen genutzt, aus denen nun ein sechsteiliger Episodenfilm rund um den Mythos Wilder Westen entstanden ist. Wo bereits Hail, Ceasar einen eher episodenhaften Charakter hatte und lediglich durch ein Mindestmaß an rotem Faden mühsam zusammen gehalten …
Schlagwort: Review
BuyBust (2018)
© Viva Films/Well Go USA Entertainment/Quelle: IMDb Dem Drogenboss Biggie Chen soll bei einem Drogendeal endgültig das Handwerk gelegt werden, doch der Zugriff einer philippinischen Spezialeinheit geht schief und plötzlich sehen sich die Männer und Frauen einer schier endlosen Übermacht in den Slums von Manila gegenüber. Ein gnadenloser Kampf ums Überleben entbrennt. Diesmal die Philippinen statt Indonesien. BuyBust von Regisseur Erik Matti ist eine Art The Raid light in den verwinkelten, unübersichtlichen und manchmal geradezu klaustrophobisch engen Slums von Manila statt einem Hochhaus in Jakarta, ohne jedoch jemals dem offensichtlichen Vorbild das Wasser reichen …
Blutiger Freitag (1972)
© Gloria Film/Quelle: IMDb Berufsverbrecher Heinz Klett ist eben erst aus der Untersuchungshaft entflohen, da plant er schon mit seinem Komplizen Luigi und dessen Freundin Heidi einen spektakulären Banküberfall. Als die Situation eskaliert, verschanzen sie sich mit Geiseln in der Bank, während draußen immer mehr Polizisten aufziehen. Die Lage scheint aussichtslos, doch Klett ist nicht Willens aufzugeben. Heinz Klett, der zweifellos räudigste Bankräuber des deutschen 70er Jahre Kinos, Schrecken des Spießbürgertums, Feind des Establishments und nicht einmal im Ansatz Sympathieträger. Sein Motto: Hemmungen? Null. Rücksicht? Null. Eröffnet von einem fluffigen Stück Funk aus der …
You Were Never Really Here (2018)
© Amazon Studios/Quelle: IMDb „I want you to hurt them.“ Joe ist eine Art Problemlöser. Ihn engagiert man, wenn ein entführtes Kind befreit werden muss. Joe ist zielstrebig, effektiv und brutal in einem Vorgehen, lebt aber auch zurückgezogen zusammen mit seiner Mutter, die er liebevoll pflegt. Die Tochter eines Abgeordneten soll nun befreit werden. Kaum mehr als nur ein weiterer Auftrag für Joe, doch dann geht alles schrecklich schief. Hammertime! Für ihre Verfilmung des gleichnamigen Buches von Jonathan Ames hat die schottische Regisseurin Lynne Ramsay die ohnehin schon recht überschaubare Handlung …
