The present is a miracle. Synchronic ist nach Resolution, Spring und The Endless die nunmehr vierte Zusammenarbeit der beiden Regisseure Aaron Moorhead und Justin Benson in Folge. Obwohl mit ihrem bis dato größtem Budget ausgestattet, bleiben die beiden ihrem bisherigen Do It Yourself-Ansatz treu und übernehmen Drehbuch, Regie, Kamera und Schnitt immer noch überwiegend selbst. Über allem steht ihre ganz eigene Vision, die es umzusetzen gilt. Weder visuell noch thematisch betreten Moorhead & Benson mit Synchronic innerhalb ihres Kosmos neue Wege und greifen erneut Motive und Bilder ihres gemeinsamen Schaffens auf. Zeit und deren …
Autor: Maik Hahn
Sweet Sixteen (1983)
Erst Halloween (1978) und zwei Jahre später dann Friday, the 13th lösten ihrer Zeit eine regelrechte Welle an mal mehr und mal weniger gelungenen Slasher-Streifen aus. Sweet Sixteen von Regisseur Jim Sotos fiel 1983 genau in jene Phase des Genrekinos und wurde dann auch eher als Slasher-Film rezipiert. Folglich ging er in der Masse unter, bediente sich Sotos lediglich einiger Elemente des Slashers, ging grundsätzlich aber spürbar mehr in Richtung Mystery/Psychothriller. Das ist ein wenig schade, bemüht sich Sweet Sixteen doch zumindest darum, auf der erzählerischen Ebene auch noch andere Aspekte aufzugreifen und einen Blick auf …
Army of the Dead (2021)
Viva Las Vegas. Wagner und Elvis. Die Dekonstruktion einer im Grunde schon lange toten Stadt, eines Mythos, der Traum vom schnellen Geld, im grellen Neonlicht verrottend. Zack Snyder polarisiert, keine Frage. Zwischen Liebe und Hass scheint es da wenig Spielraum zu geben. Ich für meinen Teil mag einige seiner Filme, einen liebe ich und mit anderen wiederum kann ich wenig bis gar nichts anfangen. Snyder versteht sich selbst als eindeutig visuellen Filmemacher, der lieber über die Kraft der Bilder mit dem Zuschauer kommuniziert. Das gilt natürlich auch für Army of the Dead, für welchen er nicht …
Sörensen hat Angst (2021)
Wo die Angst ist, da geht es lang. Und Sörensen hat Angst. Ziemlich viel sogar. Eine Angststörung, um genau zu sein. Die ländliche Dorfgegend im hohen Norden sollte ihm Erleichterung verschaffen und Ruhe und Frieden versprechen, entpuppt sich für ihn zu seinem Leidwesen jedoch schnell als friesische Hölle, wenn er bereits an seinem ersten Tag mit einem Mord konfrontiert wird. So hatte er sich das mit dem Landleben jedenfalls nicht vorgestellt. Für sein Regiedebüt hat sich Bjarne Mädel für den gleichnamigen Roman entschieden, welchen Drehbuchautor Sven Stricker bereits 2015 geschrieben hatte. Beide zusammen erschaffen mit Sörensen …
