© Netflix/Quelle: IMDb „I heard you paint houses.“ Bereits die einleitende Szene von The Irishman gibt die Richtung vor: eine elegante Plansequenz durch die Flure eines Altersheimes lässt Scorseses Ansinnen erahnen. Ein letztes großes Abschied nehmen, die ultimative Bilanz, ein Schlussstrich, ein Requiem… einen solchen Film werden wir wohl nicht nochmal erleben. Weder von ihm, noch von seinen Hauptdarstellern. Die verschachtelte Erzählstruktur, die monumentale Laufzeit, die ganz bewusste Entschleunigung, der Cast: beinahe alles wirkt aus der Zeit gefallen. Zu teuer für ein solches Projekt, zu unkonventionell, nicht zeitgemäß, altmodisch sind die Schlagworte …
Schlagwort: Jesse Plemons
Vice (2018)
© Annapurna Pictures/Quelle: IMDb „It has been my honor to be your servant. You chose me. And I did what you asked.“ Vice beleuchtet Dick Cheneys Aufstieg zum zeitweise wohl mächtigsten und einflussreichsten Vizepräsidenten der amerikanischen Geschichte. Die Verbildlichung komplexer politischer Zusammenhänge ist ein zweifellos lohnenswertes Ansinnen, aber Vice macht sich das alles ein klein wenig zu einfach und zeichnet von Minute eins an ein ganz bestimmtes Bild und ist folgend nicht gewillt davon abzurücken. Der neue Film von Regisseur Adam McKay fällt erstaunlich wenig differenziert aus und zeigt sich inhaltlich als …
Hostiles (2017)
© Entertainment Studios Motion Pictures/Quelle: IMDb „Sometimes I envy the finality of death. The certainty. And I have to drive those thoughts away when I’m weak.“ 1892, Fort Berringer, New Mexico: der altgediente wie verbitterte Capt. Joseph Blocker steht kurz vor dem Ruhestand, als er einen allerletzten Auftrag übernehmen und den todkranken Gefangenen Yellow Hawk und dessen Familie nach Jahren der Gefangenschaft zurück in deren Heimat in Montana eskortieren soll. Eine beschwerliche wie gefährliche Reise, zumal Blocker den verhassten Indianern voller Abscheu gegenüber steht. Puh. Mit seinem nun mehr vierten Film …
