Everything has a beginning and an end. Life is just a cycle of starts and stops. There are ends we don’t desire, but they’re inevitable, we have to face them. It’s what being human is all about – Jet Black Besser kann man die emotionale Wucht von Cowboy Bebop eigentlich kaum in Worte fassen. Ends we don´t desire, but they´re inevitable, we have to face them. So oft ich diese Serie nun schon gesehen habe, das etwa letzte Drittel nimmt mich immer und immer wieder auf ganz besondere Art und Weise mit. Jedesmal. Obwohl …
Autor: Maik Hahn
Red Notice (2021)
Das ist kein Film, das ist ein Produkt. Am Reißbrett kalkuliert, designt und konzipiert von Datenanalysten. Ohne Seele, ohne Herz, ohne Sinn. Nichts ist hier originär, alles, wirklich alles hat man anderswo schon mal gesehen. Besser. Der Humor ist unglaublich flach angelegt, nicht ein einziger Witz vermag zu zünden, alles ist platt. Dazu dann diese ätzenden Meta-Gags. Dieses ironische Augenzwinkern. Frei nach dem Motto: ha ha, wir wissen, dass das alles Käse ist, aber guck mal, wir haben Indiana Jones gesehen. Und Uncharted gespielt. Wir sind ja so cool ironisch. Johnson und Reynolds sind …
Darling (2015)
Abyssus abyssum invocat. Manchmal gibt es sie noch: diese kleinen Filme, die einen hinterrücks so richtig überrumpeln. Darling von Regisseur und Drehbuchautor Mickey Keating ist ein solcher. Offensichtlich stark von Roman Polanskis Werken Ekel (1965) und Der Mieter (1976) inspiriert, vermochte mich sein vierter Film wirklich zu überraschen. Erstaunlich stilsicher komponiert er zusammen mit der Kamera von Mac Fisken betörend schöne Bilder in kunstvollem Schwarzweiß. Gleichzeitig aber arbeitet Keating mit inszenatorischen Techniken wie schnellen Schnitten, pointierter Lichtsetzung, Stroboskopeffekten und Störgeräuschen auf der Tonspur gegen etablierte Sehgewohnheiten an. Der so entstehende tonale Bruch verleiht Darling eine gewisse …
In the Mouth of Madness (1994)
Reality is just what we tell each other it is. Sane and insane could easily switch places, if the insane were to become the majority. In the Mouth of Madness ist nach Memoirs of an Invisible Man (1992) eher eine Art Rückbesinnung auf alte Stärken von John Carpenter. So entsteht einer seiner letzten wirklich guten Filme und zugleich eine der besten Annäherungen an die Werke von H.P. Lovecraft. Carpenter vermag es über weite Strecken ausgesprochen gekonnt, dieses unaussprechliche, unbeschreibliche und namenlose Grauen, eben jene Suggestivkräfte aus der Feder von Lovecraft, in seine Bildsprache zu überführen. …
