Shortcut Vol. I: The Long Goodbye

      © United Artists       Zeit für etwas neues auf diesen Seiten. Die Shortcuts. Hin und wieder werde ich hier kurze Texte zu Filmen veröffentlichen, die weniger einer klassischen Rezension entsprechen, sondern vielmehr einfach meinem Empfinden und dem Strom meiner Gedanken. Könnte kryptisch werden… so what?   Nothing says goodbye like a bullet… Marlowe braucht geschlagene zehn Minuten, um die Katze zu füttern und dann verschmäht sie das Futter. Miststück, sagt er. Ein verwöhntes Ding, die Kleine, trotz der schäbigen Umstände. Und hartnäckig dazu. Es hat wohl selten lässiger gewirkt, das Füttern einer Katze. Und länger …

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Shortcut Vol. II: Everly

      © Dimension Films       „That’s a lot of dead whores.“       Was für ein eigenartiger Film. Eigenartig, nicht zwangsläufig schlecht. Was jedoch zutrifft, ist der Vorwurf, dass Regisseur Joe Lynch und das Drehbuch recht viel Potential ungenutzt lassen. Irgendwie will der Film zu viel auf einmal in einem stark limitierten Setting, welches all diese Ideen gar nicht verkraften kann. Dazu wechselt ständig der Ton der Narrative: den Einstieg fand ich noch temporeich, spannend und gelungen, dann geht dem Spannungsbogen merklich die Luft aus, dann wird es reichlich bizarr und im letzten Akt wandelt …

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The House of the Devil

            Heute möchte ich mal ein paar Worte über einen Film verlieren, den mir ein guter Freund empfohlen hat, der sich im Horrorgenre sehr viel besser auskennt als ich und mir schon so manche Perle empfohlen hat, die ich sonst vielleicht nie wahrgenommen hätte.   The House of the Devil versteht sich in erster Linie als Hommage, als Liebeserklärung und als Verbeugung vor den klassischen Horror B-Movies der späten 70er und 80er Jahre. Mit diesem Wissen im Hinterkopf funktioniert der Film dann auch wunderbar innerhalb seiner Nische. Die Atmosphäre ist dicht und spannend, auch wenn …

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