Cruising

          „What I’m doing is affecting me.”       Ein Serienmörder geht in der Homosexuellenszene des New York der 80er Jahre um, immer wieder werden Leichen oder Leichenteile gefunden. Der Polizist Steve Burns wird als Undercover – Cop in die Szene eingeschleust, weil er äußerlich in das offensichtliche Beuteschema des Killers passt und den Opfern sehr ähnlich sieht. Einmal tief genug in diese ihm so fremde Welt vorgedrungen, verliert er sich mehr und mehr in ihr und wird letztlich mit seinen ganz eigenen Dämonen konfrontiert, während seine Beziehung daran zu zerbrechen droht…   William Friedkin …

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Dagon (2001)

    © Filmax International/Lions Gate Entertainment/Quelle: IMDb       „No one leave Imboca. People come, but no one leave.“       Ein plötzlich aufziehendes Unwetter beendet den Segelurlaub von Paul und seiner Freundin Barbara vor der spanischen Küste und zwingt die beiden, in einem verlassen anmutenden Fischerdorf Hilfe zu suchen. Von Barbara getrennt, sieht sich Paul schon bald unheimlichen Kreaturen ausgesetzt, die ihm scheinbar nach dem Leben trachten und ein düsteres Geheimnis bergen.   Als 2001 Dagon auf die Videotheken losgelassen wurde, da war es bereits eine Weile ruhig um die Horrorikonen Brian Yuzna und Stuart Gordon …

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Darkman

            „I’m everyone – and no one. Everywhere – nowhere. Call me… Darkman.”       Der ehrgeizige Wissenschaftler Dr. Peyton Westlake steht kurz vor seinem großen Durchbruch bei der Entwicklung synthetischer Haut, die Verbrennungsopfern ein normales Leben ermöglichen soll. Gleichzeitig will er sein Glück perfekt machen und seine langjährige Freundin Julie Hastings heiraten, eine junge Anwältin, die eher durch Zufall auf einen großen Bestechungsskandal im Bauwesen stößt, in dessen Mittelpunkt der Unterweltboss Robert G. Durant seine Fäden zieht. Durant vermutet belastende Dokumente im Besitz von Westlake und überfällt mit seinen Männern dessen Labor, verwüstet …

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Darling (2015)

        Abyssus abyssum invocat. Manchmal gibt es sie noch: diese kleinen Filme, die einen hinterrücks so richtig überrumpeln. Darling von Regisseur und Drehbuchautor Mickey Keating ist ein solcher. Offensichtlich stark von Roman Polanskis Werken Ekel (1965) und Der Mieter (1976) inspiriert, vermochte mich sein vierter Film wirklich zu überraschen. Erstaunlich stilsicher komponiert er zusammen mit der Kamera von Mac Fisken betörend schöne Bilder in kunstvollem Schwarzweiß. Gleichzeitig aber arbeitet Keating mit inszenatorischen Techniken wie schnellen Schnitten, pointierter Lichtsetzung, Stroboskopeffekten und Störgeräuschen auf der Tonspur gegen etablierte Sehgewohnheiten an. Der so entstehende tonale Bruch verleiht Darling eine gewisse …

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