Ghost World (2001)

    © United Artists Pictures/Quelle: IMDb       „I can’t relate to 99% of humanity.“       Die beiden Teenager Enid und Rebecca sind gerade mit der High School fertig und wissen nicht so recht wohin mit sich und ihrem Leben. Der vorgezeichnete Weg ihrer Mitschüler jedenfalls kommt für die beiden nicht in Frage. Als Enid durch einen Telefonscherz den deutlich älteren Plattensammler Seymour kennenlernt, da eröffnen sich ihr plötzlich neue Perspektiven auf das Leben.   Nach den zwei Dokumentarfilmen Louie Bluie (1985) und Crumb (1994) dreht Regisseur Terry Zwigoff mit Ghost World seinen ersten Spielfilm. Hierfür …

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Ghostbusters (2016)

      © Columbia Pictures       „Who you gonna call?“       Erin Gilbert steht kurz vor ihrer Promotion an der Columbia University und einer Festanstellung im Bereich der Teilchenphysik. Doch es taucht unliebsamer Ballast aus ihrer Vergangenheit in Form eines Buches über Geisterphänomene auf, einst gemeinsam mit ihrer Jugendfreundin Abby Yates geschrieben. Die steckt derweil zusammen mit der Ingenieurin Jillian Holtzman nach wie vor mitten in ihrer Erforschung des Übernatürlichem. Doch plötzlich wird die zunächst noch eher unfreiwillige Gruppe, später dann noch ergänzt durch die Mitarbeiterin der New Yorker U-Bahn Patty Tolan, mit einem tatsächlichen …

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Ghostland (2018)

    © 5656 Films/Mars Films/Logical Pictures/Inferno Pictures/Radar Films/Quelle: IMDb       Irgendwo in einer ländlichen Einöde bezieht Colleen gerade mit ihren zwei pubertierenden Töchtern Beth und Vera das alte Haus ihrer verstorbenen Tante, als sie von zwei Fremden brutal überfallen werden und nur durch den Löwenmut der Mutter überleben. Doch dieses einschneidende Ereignis hinterlässt tiefe Spuren bei den drei Frauen und führt 16 Jahre später zu einem Wiedersehen unter merkwürdigen Umständen.   Ein Film wie Martyrs kann auch zu einem schweren Päckchen werden, wenn der Regisseur fortan immerzu daran gemessen wird. Ist Pascal Laugier nun also One-Hit-Wonder oder …

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Glengarry Glen Ross (1992)

      Kaum zu glauben, dass Regisseur James Foley (Fear, The Corruptor) nach einem solchen Geniestreich wie Glengarry Glen Ross 25 Jahre später Fifty Shades of Grey drehen sollte, aber vermutlich liegt die Genialität viel mehr im Drehbuch aus der Feder von David Mamet (Ronin, Wag the Dog, Spartan) begründet. Glengarry Glen Ross entpuppt sich schnell als bitterböse Parabel auf den so oft beschworenen amerikanischen Traum und als eine pointierte Abrechnung mit dem Neoliberalismus. Ein düsteres Stück Fiktion, welches mehr mit unser heutigen Realität gemein hat, als man eventuell glauben mag, und auch dieser Tage noch von bestechender Relevanz …

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