Meine zehn liebsten Horrorfilme

      Was auch sonst sollte ich an einem Tag wie heute veröffentlichen, wenn nicht die Liste meiner zehn liebsten Horrorfilme. Grundsätzlich zähle ich mich eher zu den Liebhabern des subtilen und intelligenten Horrorfilms. Eine bedrückende und schleichend grauenhafte Atmosphäre, der wohlige Schauer, der einem im richtigen Moment den Rücken hinunter läuft, das ist mir in der Regel deutlich lieber als derbe Splattereinlagen und inflationär gebrauchte Jumpscares an jeder Ecke, wobei auch diese im richtigen Kontext sehr wirkungsvoll sein können. Angst kann unter den richtigen Umständen sehr reizvoll sein… in diesem Sinne: fröhliches Gruseln euch allen da draußen!   …

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Infini

            „Singularity, blackhole bullshit.“       Im 23. Jahrhundert hat sich die Menschheit im All ausgebreitet und dieses zum Teil kolonisiert. Die best bezahlten Jobs gibt es in den Tiefen des Raumes, vornehmlich Bergbau, denn es sind auch meist die gefährlichsten von allen. Die Minenstation O.I. Infini ist die am weitesten entfernt gelegene Kolonie und als es dort zu einem biologischen Zwischenfall kommt und der Kontakt abreist, wird ein Suchtrupp aus erfahrenen Elitesoldaten zusammengestellt und auf den Weg geschickt, die Ereignisse zu untersuchen. Auf O.I. Infini angekommen, bietet sich dem Search & Rescue – …

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Matinee

            „What a perfect time to open a new horror movie. Think of it, my friend. Millions of people looking over their shoulder, waiting for God’s other shoe to drop, never knowing if each kiss, each sunset, each malted milk ball might be their last.”       1962 gastiert der Regisseur und Filmproduzent Lawrence Woolsey während der Kubakrise in Key West, um dort seinen neuesten Horrorfilm einer Testvorführung im örtlichen Kino zu unterziehen. In der Stadt lebt auch der nach Monsterfilmen verrückte Teenager Gene mit seiner Mutter und seinem kleinen Bruder Dennis, dessen Vater …

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Tusk

            „The walrus is far more evolved than any man I’ve ever known. Present company included.“       Wallace Bryton ist für seinen Podcast The Not-See Party (Anspielung und Anlass für den einen oder anderen Nazi-Witz), den er zusammen mit seinem Freund Teddy Craft betreibt, überall in den USA und in Kanada unterwegs, um vermeintliche Internetphänomene und deren 15 Minuten Ruhm aufzuspüren und zu interviewen. Natürlich nicht, ohne sich über sie lustig zu machen. Weil sich sein nächster Interviewpartner, das legendäre Kill Bill Kid (ein Teenie, der sich in der Garage seiner Eltern vor …

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