© Toho Die Geschichte selbst ist altbekannt und schnell erzählt: rätselhafte Naturphänomene in der Bucht von Tokio gipfeln schließlich im Erscheinen einer unbekannten wie monströsen Kreatur, die sich anschickt die Stadt zu verwüsten. Wissenschaftler, Militär und Politiker versuchen verzweifelt der Lage Herr zu werden, während das Godzilla genannte Monster weiter wächst und immer mehr von Tokio vollständig verwüstet. Besonders knapp wird die Zeit, als die amerikanische Regierung einen Atomschlag mitten auf Tokyo als letzte Lösung in Betracht zieht. Gareth Edwards amerikanische Sichtweise auf Godzilla (2014) zeigte den Japanern, dass ein weiteres Update der geliebten …
Kategorie: Review
Shock Waves (1977)
© Blue Underground Der Plot ist schnell erzählt: eine mehr oder weniger zufällig zusammen gewürfelte Gruppe von Touristen strandet mit ihrem Boot auf einer geheimnisvollen Insel irgendwo im Nirgendwo, welche scheinbar einzig von einem ehemaligen SS-Offizier bewohnt wird. Dieser warnt die Gruppe und mahnt sie dazu, die Insel so schnell wie möglich wieder zu verlassen, doch das Grauen erhebt sich bereits aus seinem feuchten Grab. Wer bei Nazi-Zombies gleich an Dead Snow denkt oder im weiteren Sinne vielleicht an den unsäglichen Iron Sky, weil der auf ähnliche Art und Weise sein filmisches Thema grotesk …
Shortcut Vol. I: The Long Goodbye
© United Artists Zeit für etwas neues auf diesen Seiten. Die Shortcuts. Hin und wieder werde ich hier kurze Texte zu Filmen veröffentlichen, die weniger einer klassischen Rezension entsprechen, sondern vielmehr einfach meinem Empfinden und dem Strom meiner Gedanken. Könnte kryptisch werden… so what? Nothing says goodbye like a bullet… Marlowe braucht geschlagene zehn Minuten, um die Katze zu füttern und dann verschmäht sie das Futter. Miststück, sagt er. Ein verwöhntes Ding, die Kleine, trotz der schäbigen Umstände. Und hartnäckig dazu. Es hat wohl selten lässiger gewirkt, das Füttern einer Katze. Und länger …
Shortcut Vol. II: Everly
© Dimension Films „That’s a lot of dead whores.“ Was für ein eigenartiger Film. Eigenartig, nicht zwangsläufig schlecht. Was jedoch zutrifft, ist der Vorwurf, dass Regisseur Joe Lynch und das Drehbuch recht viel Potential ungenutzt lassen. Irgendwie will der Film zu viel auf einmal in einem stark limitierten Setting, welches all diese Ideen gar nicht verkraften kann. Dazu wechselt ständig der Ton der Narrative: den Einstieg fand ich noch temporeich, spannend und gelungen, dann geht dem Spannungsbogen merklich die Luft aus, dann wird es reichlich bizarr und im letzten Akt wandelt …
