Dunkirk

    © Warner Bros. Pictures       „All we did is survive.“ – „That´s enough.“       Eben jener Dialog gegen Ende von Christopher Nolans zehntem Film fasst recht gut zusammen, was die Quintessenz von Dunkirk ausmacht. Das bloße Überleben bereits als Sieg, einem scheinbar übermächtigen Feind unter großen Verlusten abgerungen, ganz unvermittelt und direkt, überwiegend frei von Kitsch und Pathos. Nolan inszeniert die Evakuierung von rund 400.000 allierten Soldaten, welche 1940 in der nordfranzösischen Hafenstadt Dünkirchen in aussichtsloser Lage von den deutschen Streitkräften eingekesselt waren, keineswegs als herkömmlichen Kriegsfilm voller Action, Drama und Heldentum, ja, nicht …

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Life

    © Columbia Pictures       „I know what I feel is not rational, not scientific. I feel hate. I feel pure fucking hate for that thing.“       Als die Besatzung der internationalen Raumstation ISS in einer Bodenprobe vom Mars eine fremde Lebensform auf Zellebene entdeckt, scheint ein bedeutender Durchbruch für die Menschheit erzielt worden zu sein. Schnell gelingt es, den auf den Namen Calvin getauften Organismus zu isolieren und sein Wachstum zu stimulieren. Doch die Freude über die Entdeckung verfliegt schnell, Calvin wächst zusehends und kann nach dem Angriff auf ein Besatzungsmitglied aus dem Labor …

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Waxwork

    © Vestron Pictures       „Would you like a closer look?“       Als in ihrer Nachbarschaft urplötzlich und wie aus dem Nichts ein unheimliches Wachsfigurenkabinett seine Pforten öffnet, weckt das die Neugier der Teenager Mark, Tony, Sarah, China, Gemma und James. Nachdem sie vom unheimlichen Besitzer zu einer mitternächtlichen Privatführung eingeladen werden, wird die Gruppe getrennt. Da Tony und China auch in den nächsten Tagen nicht wieder auftauchen, macht sich Mark daran, ihr mysteriöses Verschwinden aufzuklären.   Mit Waxwork von Regisseur Anthony Hickox begebe ich mich erneut auf eine Reise in meine Kindheit, in eine …

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Deepwater Horizon

    © Summit Entertainment       Den BP-Funktionären kann es kaum schnell genug gehen, zumal man ohnehin schon 43 Tage hinter dem Zeitplan herhinkt. So wird trotz der Warnungen und Bedenken von Cheftechniker Mike Williams und dessen Chef Jimmy Harrell im Vorfeld der eigentlichen Bohrungen bei wichtigen Kontrolltests absichtlich manipuliert um die Arbeiten auf der Deepwater Horizon weiter voranzutreiben.   Wie die Geschichte ausgeht ist nur allzu gut bekannt. Elf Menschenleben forderten die verhängnisvollen Ereignisse am 20. April 2010, die Deepwater Horizon ging schließlich unter, der Blowout dauerte ganze 87 Tage und etwa 795 Millionen Liter Öl flossen …

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