Star Wars: Episode IX – The Rise of Skywalker (2019)

    © Walt Disney Studios Motion Pictures/Quelle: IMDb       „I know what I have to do, but I don’t know if I have the strength to do it.“       Das ist er also, der Abschluss der Prequel-Trilogie und vermeintlichen Skywalker-Saga zugleich. Ob es einen solchen brauchte, das muss jeder für sich beantworten, ich für meinen Teil halte die Skywalker-Saga mit der Schlacht um Endor für beendet. Und keine Frage: das anzutretende Erbe war schwer wie groß, die Produktionsgeschichte turbulent und die Fangemeinde speziell. Inklusive mir. Viel kommt zusammen: große Erwartungen, falsche Entscheidungen, kindische Grabenkämpfe und …

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Marriage Story (2019)

    © Netflix/Quelle:IMDb       „Getting divorced with a kid is one of the hardest things to do. It’s like a death without a body.“       Theaterregisseur Charlie und Schauspielerin Nicole stehen am Ende ihrer Ehe. Eine ruhige und einvernehmliche Scheidung soll es gerade auch wegen des gemeinsamen Sohnes Henry werden, doch spätestens mit dem Einschalten ihrer Anwälte wird tief im Dreck gewühlt und schnell liegen die Nerven aller Beteiligten blank.   I don’t know how to start… Wenn diese Worte fallen, dann erwarten den Zuschauer kaum weniger als die schauspielerisch vielleicht stärksten und intensivsten fünf …

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J’ai perdu mon corps (I Lost My Body, 2019)

    © Rezo Films/Quelle: IMDb       Eine abgetrennte Hand erwacht zu neuem Leben und macht sich fortan auf die Suche nach ihrem Körper. Während ihrer Odyssee durch Paris tauchen mehr und mehr Erinnerungsfetzen aus einem anderen Leben auf. Parallel dazu versucht der junge Naoufel irgendwie seinen Platz im Leben zu finden.   Ein Animationsfilm über eine abgetrennte Hand, die auf der Suche nach ihrem Körper diverse Abenteuer in Paris zu bestehen hat? Klingt skurril, ist es auch, aber vor allem erzählt J’ai perdu mon corps von Regisseur Jérémy Clapin (Skhizein, 2008) eine ganz wunderbare wie schöne Geschichte …

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The Irishman (2019)

    © Netflix/Quelle: IMDb       „I heard you paint houses.“       Bereits die einleitende Szene von The Irishman gibt die Richtung vor: eine elegante Plansequenz durch die Flure eines Altersheimes lässt Scorseses Ansinnen erahnen. Ein letztes großes Abschied nehmen, die ultimative Bilanz, ein Schlussstrich, ein Requiem… einen solchen Film werden wir wohl nicht nochmal erleben. Weder von ihm, noch von seinen Hauptdarstellern. Die verschachtelte Erzählstruktur, die monumentale Laufzeit, die ganz bewusste Entschleunigung, der Cast: beinahe alles wirkt aus der Zeit gefallen. Zu teuer für ein solches Projekt, zu unkonventionell, nicht zeitgemäß, altmodisch sind die Schlagworte …

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