The House of Horrorctober #6: Daybreakers

    © Lionsgate     Im Jahr 2019 haben sich Vampire als neue Spezies an die Spitze der Nahrungskette gesetzt. Die letzten verbliebenen Menschen sind auf der Flucht, im Untergrund abgetaucht oder dienen den Vampiren in riesigen Blutfarmen als Nahrungsquelle. Doch ihr Umgang mit den Ressourcen ist verschwenderisch und ihre Blutreserven werden wie die Rasse Mensch immer kleiner. Der Hämatologe Dr. Edward Dalton soll einen künstlichen Blutersatz finden, der das Nahrungsproblem lösen könnte, denn zu starker Blutentzug lässt die Vampire zu den sogenannten Subsiders degenerieren – fledermausartige Aussätzige mit Hang zum Kannibalismus. Als das Blut von der Regierung immer …

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The House of Horrorctober #5: Dog Soldiers

    © Pathé     „I am not breaking radio silence just cos‘ you lot got spooked by a dead flying fucking cow.“     In seinem Langfilmdebüt lässt der Brite Neil Marshall in den schottischen Highlands eine kleine Gruppe von Soldaten im Manöver auf Werwölfe treffen. Zwar gestaltet sich der Einstieg in den Film als noch etwas schleppend, das Tempo steigert sich aber in seinem Verlauf immer weiter und erreicht spätestens mit seinem Belagerungsszenario einen Höhepunkt, der sich durchaus sehen lassen kann. Marshall beweist hier sein Talent, aus relativ wenig einen erstaunlich effektiven, fiesen, kleinen Schocker zu erschaffen, …

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The House of Horrorctober #4: Near Dark

    © DeLaurentiis Entertainment Group     Wie von Guillermo del Toro bin ich auch ein Fan von Kathryn Bigelow. Filme wie Zero Dark Thirty, The Hurt Locker oder ganz besonders Strange Days stehen sehr hoch bei mir im Kurs, doch thematisch passend zum Horrorctober geht es nun um Near Dark. 1987 beinahe zeitgleich mit The Lost Boys von Joel Schumacher erschienen, stand Near Dark immer im Schatten dessen Erfolges und fristete eher ein Nischendasein. Zu Unrecht, wie ich finde, erschafft Bigelow hier doch einen ganz wunderbaren Hybriden aus Western, Roadmovie, Vampirhorror und Romanze, der niemals aufgesetzt oder künstlich …

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Blade Runner 2049

    © Warner Bros. Pictures     „You’ve never seen a miracle.“     Im Los Angeles des Jahrers 2049 gibt es nach wie vor Replikanten der alten Generation und auch immer noch Blade Runner, die diese aufspüren und in den Ruhestand versetzen. Der Replikant Sapper Morton sollte nicht mehr als ein ganz gewöhnlicher Auftrag sein für den ebenfalls künstlich erschaffenen Blade Runner KD 6-3.7, doch im Zuge seiner Ermittlungen stößt er auf ein dreißig Jahre altes Geheimnis, welches einmal gelüftet die Welt für immer verändern würde.   Gleich vorweg: Auch hier gilt wie immer meine Maxime, das ich …

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